Am 16. April 2026 ging eine Ära in der Geschichte der Stiftung U-Boot-Ehrenmal zu Ende. Heinz Potrafki übergab das Amt des Vorsitzenden der Stiftung an Frank Niemanns, Rupert Bischoff das Amt des Vorsitzenden des Stiftungsrates an Kapitän zur See a. D. Michael Setzer.
Heinz Potrafki hatte das Amt des Vorsitzenden der Stiftung seit 16 Jahren inne, nachdem er bereits zuvor als stellvertretender Vositzender aktiv war. Unter seiner Führung hat sich das U-Boot-Ehrenmal entscheidend weiterentwickelt, so dass heute eine zeitgemäße und würdige Gedenkstätte den Angehörigen und Besuchern in Möltenort zur Verfügung steht, um deren Pflege und Erhaltung er sich stets mit sehr viel Engagement und Herzblut gekümmert hat.Seine ehrenamtliche Tätigkeit hat er dabei immer weit über das erforderliche hinaus wahrgenommen.
Er hinterlässt große Fußspuren, in die nun Frank Niemanns als sein Nachfolger tritt. Frank Niemanns war 20 Jahre als Landesgeschäftsführer des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Volksbund tätig und ist daher bestens mit dem U-Boot-Ehrenmal vertraut, so dass eine Kontinuität in der Pflege des U-Boot-Ehrenmals gesichert ist.
Ebenfalls gewechselt hat der Vorsitz des Stiftungsrates. Herr Rupert Bischoff, über Jehrzehnte in der Stiftung aktiv, übergab sein Amt am Kaptän zur See a. D. Michael Setzer, der ebenfalls schon seit seiner Zeit als aktiver Ubootfahrer mit dem Ehrenmal verbunden ist.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und die Stiftung U-Boot-Ehremal bedanken sich bei Heinz Potrafki und Rupert Bischoff für ihr Engagement und ihren Einsatz und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.
Beide haben sich große Verdienste um die Pflege und Erhalt der Gedenkstätte erworben und dafür gesorgt, dass die Stiftung auf einer gesunden finanziellen Grundlage auch in Zukunft ihre Aufgaben wahrnehmen kann.
Das U-Boot-Ehrenmal auf der Möltenorter Schanze in Heikendorf bei Kiel ist dem Gedenken der auf See gebliebenen Ubootfahrer Deutscher Marinen und aller Opfer des Ubootkrieges gewidmet. Hier sind mehr als 35.000 Namen der gefallenen Ubootfahrer der beiden Weltkriege auf Bronzetafeln verewigt. Auch der Soldaten, die im Frieden ihr Leben auf Ubooten ließen, wird hier gedacht.
Das Ehrenmal ist ein Ort der Stille, des Gedenkens, der Erinnerung und Besinnung, aber auch der Mahnung gegen Krieg und Gewalt.
Die Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort finanziert ihre Arbeit ausschließlich aus Spenden. Die Stiftung verfolgt das Ziel, in Zusammenarbeit mit der Ubootkameradschaft Kiel e.V., dem Verband Deutscher Ubootfahrer e.V., der Gemeinde Heikendorf, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sowie dem Ubootgeschwader und dem Ausbildungszentrum Uboote der Deutschen Marine, die Pflege des U-Boot-Ehrenmals sicherzustellen. Darüber hinaus beteiligt sie sich - im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten an der baulichen Unterhaltung der Anlage.
Sie entlastet somit den Volksbund als Eigentümer der Anlage in erheblichem Umfang.