Zum Hauptinhalt springen
Meldungen aus dem Landesverband Schleswig-Holstein
Meldungen aus dem Landesverband Schleswig-Holstein

Red Hand Day 2026 in Kaltenkirchen

Fünfte Klassen der Gemeinschaftsschule am Marschweg setzen Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Schülerinnen und Schüler stehen nebeneinander und halten vor sich ein langes weißes Banner, auf dem Red Hand Day zu lesen ist und viele Rote Handabdrücke abgebildet sind.

Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule am Marschweg übergeben Ole Plambeck (MdL) Rote Hände GemS am Marschweg

Am 12. September, dem Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, setzen sich Menschen weltweit für den Schutz von Mädchen und Jungen vor und in Konflikten ein. Mit roten Handabdrücken setzen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein deutliches Zeichen gegen den Missbrauch von Mädchen und Jungen als Soldatinnen und Soldaten. Die roten Handabdrücke werden an politische Entscheidungsträgerinnen und -träger übergeben, um konkrete Maßnahmen gegen den Einsatz von Kindersoldatinnen und -soldaten einzufordern. Seit 2009 ist die Aktion Rote Hand ein regelmäßiger Bestandteil der Bildungsarbeit des Volksbunds. Dominik Zuk, Lehrer an der Gemeinschaftsschule am Marschweg und aktives Mitglied im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge berichtet von der diesjährigen Aktion an seiner Schule:

Zum Red Hand Day beteiligten sich alle fünften Klassen der Gemeinschaftsschule am Marschweg in Kaltenkirchen am internationalen Aktionstag gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Dieser Tag macht jedes Jahr darauf aufmerksam, dass in vielen Regionen der Welt noch immer Kinder in bewaffnete Konflikte hineingezogen werden und dadurch ihre Kindheit, ihre Sicherheit und oft auch ihre Zukunft verlieren. Mit einem roten Handabdruck setzen Menschen weltweit ein sichtbares Zeichen gegen diese schwere Verletzung der Kinderrechte.

Auch an der Gemeinschaftsschule am Marschweg hatten alle Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen die Möglichkeit, einen solchen roten Handabdruck zu gestalten, um so ihre Solidarität mit den betroffenen Kindern auszudrücken. Aus den zahlreichen Abdrücken entstand ein großes Banner, das im Nachhinein von Schülerinnen und Schülern an Ole Plambeck, MdL, übergeben wurde. Mit dieser Übergabe verbanden die Schülerinnen und Schüler die Bitte und Aufforderung, dass sich Schleswig-Holstein weiterhin intensiv für die Durchsetzung und den Schutz der Kinderrechte einsetzt.

Im Religions- und Philosophieunterricht hatten sich die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler zuvor ausführlich mit den Kinderrechten beschäftigt. Sie setzten sich damit auseinander, welche Rechte jedes Kind auf der Welt hat, warum diese Rechte so wichtig sind und weshalb sie in vielen Ländern noch immer verletzt werden. Diese Beschäftigung half ihnen, die Bedeutung des Red Hand Day besser zu verstehen und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie wertvoll Frieden, Sicherheit und Bildung sind.

Unterstützt wurde die Gemeinschaftsschule am Marschweg bei diesem Aktionstag vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der sich seit vielen Jahren für Frieden, Erinnerungskultur und internationale Verständigung einsetzt. Durch diese Zusammenarbeit wurde der Red Hand Day zu einem wichtigen Beitrag der Schule, um junge Menschen für Menschenrechte und weltweite Verantwortung zu sensibilisieren. Der Aktionstag zeigte eindrucksvoll, dass auch Kinder und Jugendliche ein starkes Zeichen setzen können, wenn es darum geht, sich gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten und für eine friedlichere Welt einzusetzen.

Fotos der Aktion